Folge 19: Schallwaffen - Science Fiction oder schon Realität?

08.01.06, 14:08:34 von ohrzucker
Immer wieder geistert das Thema Schallwaffen durch Medien, Filme oder die Köpfe von Verschwörungstheoretikern. Taugt Schall überhaupt als "Munition" für Waffen, und wenn ja, was kann man damit anrichten?
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Relatet links (für die ich nicht verantwortlich bin!)
Der Spiegel-online Artikel (auf englisch)
http://service.spiegel.de/cache/international/spiegel/0,1518,385048,00.html
Noch ein englischer Artikel von NBC
http://www.msnbc.msn.com/id/5359306/site/newsweek/
Alles über den mysteriösen Brummton
http://www.igzab.de/Wissen/FAQ/faq.html
und
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,2016182,00.html
Die Firma des Audiospotlight
http://www.holosonics.com/PR_Epcot.html
ATC und sein LRAD
http://www.atcsd.com/hss.html

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  1. Lutz sagt:
    Vielen Dank für diese hoch interessante Sendung! Auch wenn Du in der Sendung betont hast, dass vieles zum Thema nicht wissenschaftlich verifiziert sei (vielleicht auch daher der Science Fiction-Bezug im Titel), so bin ich vom Thema doch sehr angetan gewesen. Gerade aus kultur-/ kommunikationswissenschaftlicher Sicht finde ich die Verbindung zwischen Akustik und Technologie extrem spannend. Ich schätze Deine Themen, die oftmals das Feld ethnologisch oder humanwissenschaftlich ausloten. Ich denke aber auch, dass du mit dieser Sendung gezeigt hast, wie "Borderscience" präsentiert werden kann, ohne ins Verschwörungstheoretische oder "Unwissenschaftliche" abzudriften. Danke dafür :))

    Bezüglich deines Aufrufes im Extrablatt, auch von mir noch einmal meinen Kommentar dazu:

    Zur Länge der Sendung habe ich keine eindeutige Meinung. Einer meiner Professoren hat immer gesagt, dass eine Hausarbeit immer so lang ist, wie sie braucht, um gut zu sein. Und ein wissenschaftlich orientierter Podcast lässt sich vielleicht mit einem Refarat vergleichen, wo 10 Minuten oftmals nicht ausreichen, um ein Thema transparent und in seiner Tiefe zufrieden stellend darzustellen... andererseits kann eine zu lange Sendung aufgrund eines wissenschaftlichen Inputs auch auf Dauer anstrengend sein und einen beim Zuhören ermüden.

    Damit komme ich auch zu deinem Blog. Ich nutze deine Shownotes und Links gerne und besuche die angegeben Seiten, um von da aus weiter zu gehen. Oftmals landen sie auch in meinen Bookmarks. Gerade wenn ich deine Sendung auf dem Arbeitsweg höre (was meist der Fall ist), greife ich gerne später auf die Homepage zurück, um nicht die Sendung im FastFoward-Modus noch einmal nach einem Link durchsuchen zu müssen.

    Ich bin der letzte, der ein regelmäßiges Erscheinen einfordern sollte ;) Aber ohne jegliche VÖ-Orientierung fürchte ich immer, das der Podcast leise eingeschlafen ist und der Macher das Interesse verloren hat. Somit wünschte ich mir so etwas wie ein Zeitfenster als Ankündigung für die nächste Sendung (z.B. "voraussichtlich in der 4. Kalenderwoche" oder "zwischen dem 15.- und 30. Januar").

    Also dann, ich freue mich auf die nächste Folge.

    Viele Grüße aus Berlin

    Lutz
  2. Luc De Vos sagt:
    Hallo,

    diese Podcasts sind mit Abstand das Interessanteste, was mir beim Surfen begegnet ist. Bitte, machen Sie weiter, z.B. mit Sendungen über Familien von Musikinstrumenten. Die Soprillo u.a. Sendung war ein Meisterwerk.

    Freundliche Grüße,

    Luc De Vos
  3. chris sagt:
    Hi!

    ich höre seit einiger Zeit dein Podcast und freue mich immer über deine Beiträge.

    Zum Thema Schallwaffen ist ein Beitrag beim hervorragenden Blog musicthing eingefallen, wo es auch um Schallwaffen ging.

    http://musicthing.blogspot.com/2005/08/sonic-weapons-from-lasd-and-klf.html

    Die Gruppe KLF hat wohl Lautsprecher mit einer Gesamtleistung von 25KW (!) auf einem gepanzerten Wagen verbaut. Der Schall konnte in einer Entfernung von 11.3Km noch gehört werden.
  4. Dr. Johannes Hönigschmid sagt:
    Zunächst: Ihre Beiträge zum Thema "Ohr" sind tatsächlich vielseitig und anregend!
    Ich hoffe niemand verübelt mir, daß ich nicht so rückhaltlos in Lob ausbrechen kann.
    Also, akustische Waffen (Reiz-, (Zer-)Störungs-Mittel) waren das Thema:
    In einem alten Büchlein von Brüel & Kjaer: "Messung von mechanischen Schwingungen und Stößen" von J. T. Broch (1970), lese ich, daß sich dem menschlichen Körper mehrere Resonanzen (Eigenfreqenzen) zuordnen lassen:
    a) Thorax-Abdomen ca 3 bis 6 Hz
    b) Hals-Schulter ca 20 bis 30 Hz
    c) Augäpfel ca 60 bis 90 Hz
    d) Unterkiefersystem ca 100 bis 200 Hz
    e) Schädel 300 bis 400 Hz und den dabei mitauftretenden Oberschwingungen
    __ bei 600 bis 900 Hz

    In dem Absatz (S. 53 f.) werden nicht nur diese Resonanzen wiedergegeben, sondern auch Artikel referiert, die physiologische Untersuchungen an Tieren und Menschen unter Stoß- und Schwingungserregung wiedergeben. Von den 23 Zitaten zu diesem Kapitel sind fünf mit der Wirkung auf den Menschen (das Tier) befaßt; davon zwei US-militärischen Forschungseinrichtungen (damals eindeutig) zuzuordnen, der Rest sind arbeitsphysiologische Untersuchungen.

    Ich komme zum Schluß: Wer seine Weisheiten aus dem "Spiegel" ziehen möchte, "sieht" nur sich sich selbst. Ich kann nicht glauben, daß 1970 die militärische Forschung eingestellt wurde!
    Oft scheitert allerdings die militärische Fantasie am Stand der Technik ... aber dieser hat sich seit 1970 weiterentwickelt, so daß offensichtlich, wie Sie in Ihrem Beitrag ja erwähnen, fokussierbare, akustische Stoßwellen mit tragbaren Geräten erzeugt werden können. Es ist ja gar nicht erforderlich ein schmalbandiges, niederfreqentes Schallpaket auf den Menschen zu richten, eine fokussierte Stoßwelle tuts auch schon, um alle die hübschen Eigenfrequenzen anzuregen.
    Jetzt muß man nur noch eins und eins zusammenzählen, um zu wissen, was demnächst irgendwo auf der Welt im Einsatz entdeckt werden wird.
    Leider, leider!

    Johannes Hönigschmid
  5. Norbert.K.Bauer sagt:
    Solche Waffen werden LÄNGST auch EU-WEIT von Verbrecherbanden(wie sollte man sie anders bezeichnen, obwohl sie selbst sich natürlich für "die Guten" halten) innerhalb der EXEKUTIVBEHÖRDEN(!!) eingesetzt, und von höchster politischer Stelle (im Rahmen des weltweiten "Antiterrorkampfes") sanktioniert!!!!....
    Vielleicht sollten die engagierten, an der Aufklärung dieser (Staats)Verbrechen interessierten Wissenschafter einmal mit den OPFERN bzw. ÜBERLEBENDEN solcher (Staats!)Terrorakte reden....Dazu wäre allerdings eine VIEL BREITERE Aufklärung der Öffentlichkeit vonnöten, da die Betroffenen selbst kaum die Zusammenhänge erkennen können, und wenn doch , immer der Gefahr ausgesetzt sind, lächerlich gemacht zu werden......
  6. DieterHornemann sagt:
    Ich bin seit Jahrzehnten u.a. Opfer von Akustikterror. Jeder, der das bezweifelt, kann es selbst objektiv nachprüfen. Wer das überprüfen will, braucht nur (besonders nachts) hinter der Tür meiner Nachbarn über mir deren Gesprächen zu lauschen.

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