Folge 37: Gehirnforschung und Musik, Teil 1

30.07.06, 16:16:05 von ohrzucker
Die Hörbahn und das Stammhirn.

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  1. Jens sagt:
    Mal wieder ein spannender Stoff, der Neugier auf mehr erweckt. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil. Aber eins ist mir jetzt schon klar: So sehr die Hirnforschung auch fortschreitet, sie wird mir bestimmt nicht erklären können, warum ich bei mancher Musik eine Gänsehaut bekomme oder weinen muss und andere Musik mich völlig kalt lässt. Musikempfinden ist ja was Irrationales, das lässt sich wissenschaftlich wohl nur schwer ergründen. Aber ich bin gespannt, wie's weitergeht.

    Zu deiner Frage: Besser wäre es wohl, zwischen diese rein wissenschaftlichen Folgen ein paar "leichtere" Instrumentenfolgen einzustreuen, denn mir fehlt sonst ein bisschen die Musik.

    Gruß, Jens
  2. Jens sagt:
    Meine Ohren sind mal wieder unterzuckert. Wann geht es weiter?
  3. Stephan sagt:
    Zu dieser Sendung fiel mir ein Reportage ein, die ich mal im Fernsehen gesehen habe, in der der Neurologe/Hirnforscher Antonio Damasio einen Pianisten bzw. dessen Kopf verkabelt hat und während dieser ein Stück (auswendig) spielte, seine Hirnströme/-aktivitäten aus den Bereichen, die für die Motorik zuständig sind (Finger), aufgezeichnet hat. Dann hat er ihm aufgetragen nicht zu spielen aber das selbe Stück in Gedanken durchzugehen.
    Das Ergebnis war, daß beide Aufzeichnungen sich nicht voneinander unterschieden!

    Ich habe auch mal irgendwo gehört, daß sich bei Musikern bestimmte Bereiche im Gehirn ausdehnen und mehr Platz einnehmen als bei Nichtmusikern. Vielleicht haste ja Lust für zukünftige Sendungen in der Richtung nachzuforschen, das finde ich schon sehr spannend.

    Ansonsten viel Lob von mir für diesen rundum qualitativ hochwertigen Podcast!
  4. NoTalkRadio sagt:
    Die Folge mit dem Theremin liegt zwar schon eine Weile zurück, aber ich habe ein klasse Video mit einem Theremin im Einsatz gefunden:

    http://www.youtube.com/watch?v=EkTpUxh8Vxc

    Viele Grüße,
    markus
  5. Jens sagt:
    @Markus (den mit "k"): Danke für den Tipp, das ist ja wirklich 'ne geniale Performance, auch die Musikbearbeitung ist klasse, man könnte meinen, dass die beiden Stücke schon immer zusammengehört hätten.
  6. Jansen sagt:
    Moin Marcus,

    wie geht's denn nu weiter? Quartalsweise, halbjährig, oder gar nicht? Na ja, solange der provider 'ne Einzugsermächtigung ausspielen kann... ;-)
    Ich hoffe noch (bislang) still auf wenigstens die ausstehende "Großhirn"-Folge.
  7. Lutz sagt:
    Hallo Marcus,

    ich möchte mich den Worten meines Vorposters anschließen, wenn ich sage, dass ich deinen Podcast in der letzten Zeit schmerzlich auf meinem iopd vermisst habe.

    Vielleicht magst du beruflich oder andersweitig viel zu tun haben... allerdings hoffe ich nicht, dass du dein Interesse am Podcasten verloren hast.

    Über ein kurzes Lebenszeichen von Dir würden wir uns alle hier freuen ;)
  8. Dieter Schröder sagt:
    den Podcast habe ich gestern zum ersten mal gehört.Bin von Thementiefe und der Tonqualität angenehm überrascht.
  9. LeV sagt:
    Ich hatte ja einen ausführlicheren Text zur Neurokognition von Musik angekündigt. Im Zusammenhang mit meinen Untersuchungen zur musikalischen Semiotik habe ich jetzt einen ersten Text veröffentlicht. Wer Interesse daran hat, mag unter http://abgedichtet.org/?p=138 weiterlesen.
    (ps.: Warum gibt es hier eigentlich keine Trackbackfunktion oder bin ich nur zu blöd, sie zu finden?)

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