Temperierte Stimmung - Betrug oder Segen?

20.11.05, 22:57:45 von ohrzucker
Seit ca 300 Jahren werden Instrumente in der westlichen Kultur nicht mehr so gestimmt, wie es sich am besten anhört, sondern wie es am "praktischsten" ist.
Ist dies ein Verlust oder ein Gewinn?
Vielleicht ist diese Fragestellung aber auch zu sehr schwarz-weiß Denken.......

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  1. Stephan sagt:
    Sehr schön, habe auch als (hoffentlich anständig temperierter) Streicher noch was gelernt.
    Die Klangbeispiele könnten ruhig noch ausgedehnter sein - hätte gerne die Schwebungen der wohltemperierten Terz gezählt und mal bewußt den Unterschied zwischen einem "echten" Fis und Ges gehört.
  2. Dr. Johannes Hönigschmid sagt:
    Leider kommt der kleine Hörsturz aus dem Nichts: Weder Autor noch Intention sind offenbar; es mag so üblich sein, aber wenn man sich schon die Mühe macht, für die Kenntnis alter, neuester und außereuropäischer Musik zu werben, dann bitte doch kraftvoll und nicht schon mit einem einknickenden Titel.
    Ein paar (Ein- und Zu-)Sätze:
    - Temperierte Stimmung und Notation, damit
    Tradierung und Reproduktion von musikalischen
    Erfindungen
    - T.S. und europäischer Musikinstrumentenbau
    - T.S. und musikalische Profanisierung

    Mit Gruß
    Johannes Hönigschmid
  3. Beate Brunner sagt:
    Die Informationen zu dieser Sendung sind für mich weitere Mosaikstücke zum Verständnis des 18. Jahrhunderts. Zudem war sie nicht nur interessant, sondern auch sehr unterhaltsam.

    Vielen Dank!
    Beate Brunner

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